Wie funktioniert es?              

Wie funktioniert das österreichische Pensionssystem?

Das österreichische Pensionssystem beruht auf drei Säulen. Aber mach Dir keine Sorgen, falls Du diese nicht auf Anhieb aufzählen könntest. Gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien haben wir eine Studie durchgeführt und herausgefunden, dass es da mehr als 70% Deiner Mitmenschen gleich geht.

Eigentlich bedeuten diese drei Säulen lediglich, dass Du Dein Einkommen in der Pension aus drei verschiedenen Quellen beziehen kannst.

Die erste Säule bildet die staatliche und gesetzlich vorgeschriebene Altersvorsorge, die wir alle von unseren Eltern und Großeltern kennen. Das System beruht auf dem sogenannten Generationenvertrag. Das bedeutet, dass die aktuell arbeitstätige Bevölkerung die Pension für jene Menschen zahlt, die sich bereits im Ruhestand befinden. Geht nun eine weitere Generation in den Ruhestand, so wird deren Platz im Generationenvertrag von jungen, in die Arbeitswelt eintretenden Menschen eingenommen und sie werden von diesen mitversorgt. So geht es dann immer weiter. Das Problem ist, dass dieses System nur funktionieren kann, solange genug Kinder geboren werden. Hinzu kommt noch, dass es vergleichsweise dazu eher weniger alte Personen geben sollte, die mitversorgt werden müssen. Die gesellschaftliche Entwicklung der österreichischen Bevölkerung sieht jedoch gänzlich anders aus! Mehr dazu erfährst Du hier.

Diejenigen, die bei einem internationalen, großen oder staatlichen Unternehmen arbeiten, kommen manchmal auch in die Gunst der sogenannten betrieblichen Pensionsvorsorge, welche die zweite Säule des Pensionssytems bildet. Das bedeutet, dass Dein Arbeitgeber Dich dabei unterstützt vorzusorgen und zusätzlich zu deinem Gehalt auch noch X EUR für deine Altersvorsorge einzahlt. Außerdem ist es möglich, jährlich 300 EUR von deinem Gehalt steuersparend (für Dich und Deinen Arbeitgeber) für deine Altersvorsorge zur Seite zu legen (eine tolle Möglichkeit, auf die du Deinen Arbeitgeber auf jeden Fall aufmerksam machen solltest) – Link Blogbeitrag 300 EUR einzahlen und Steuer sparen). Leider ist die betriebliche Vorsorge in Österreich noch sehr unbekannt und wenig verbreitet. Wir möchten dich hier auf unseren Blogbeitrag aufmerksam machen (Link Vergleich österreichisches und schweizerisches Pensionssystem). Der grundlegende Vorteil der betrieblichen gegenüber der staatlichen Vorsorge ist allerdings, dass das eingezahlte Geld Dir selbst gehört und Du nicht von Politik und einem System mit ungewisser Zukunft abhängig bist!

Die private Vorsorge stellt die dritte Säule dar. Doch nur weil sie als letztes erwähnt wird, heißt das nicht, dass sie weniger wichtig ist als die anderen beiden. Ganz im Gegenteil: Dieses Mittel der Vorsorge hast tatsächlich DU in der Hand. Die private Vorsorge ist weder vom Staat noch von Deinem Arbeitgeber abhängig. Sie kann beispielsweise Fondsparen, Versicherungen, Aktien, Edelmetalle, ein Vorsorgewohnung (Aufpassen, die eigene Wohnung ist keine Vorsorgewohnung!) Mehr dazu findest Du in unserem Blogbeitrag) und noch vieles mehr umfassen. Es ist immer gut seine Zukunft in die eigene Hand zu nehmen! Diesen Weg musst du jedoch nicht alleine gehen! Informiere Dich einfach hier bei uns auf der Website, eigne Dir das nötige Wissen bei einem unserer Crash-Kurse an, oder hol Dir gleich persönliche Unterstützung von einem unserer Finanzberater.